Stufe 4 (Quantitatively managed):
Beherrschte Prozesse
Steuerung über Kennzahlen im Rahmen eines Qualitätsplans wird umgesetzt. Projektmessgrößen werden in standardisierten Vorlagen wie zum Beispiel über ein Kennzahlencockpit gesteuert. Ein Risikomanagement ist etablierter Standardprozess. Die Vorhersagbarkeit von geplanten Projekten ist sehr hoch.
Stufe 2 (Managed): Strukturierte Prozesse
Bislang nicht definierte Projektmanagementprozesse aus früheren Projekten werden geprüft und Vorgehensweisen abgeglichen. Werden Ziele definiert, Zeit und Kostenfaktoren erhoben und strukturierte Planungen vorgenommen, so wird das Projektmanagement mit einem
Reifegrad der Stufe 2 bewertet.
Aus dem Qualitätsmanagement entstammen Reifegradmodelle, mit denen das Projektmanagement einer Organisation bewertet werden kann (Patzak & Rattay 2018). Mit einem sogenannten „Capability Maturity Model Integration (CMMI)“kann anhand einer prozessorientierten Bewertung eine Einstufung der Projektmanagementprozesse bewertet werden:
Stufe 1 (Initial): Keine oder unvollständige Prozesse
Wenn Projekte bearbeitet werden, dann nach bestem Wissen und Gewissen höchstens mit der Kompetenz einer Person. Meist ist das jemand, der zu einem Seminar war und anschließend die einzige Person in der Organisation ist, die sich mit entsprechenden Methoden und Vorgehensweisen befasst hat. Es gibt keinen Leitfaden und kein projektorientiertes Arbeiten. Diese Stufe hat jede Organisation automatisch. Ein implementiertes Projektmanagement ist nicht vorhanden.
Stufe 3 (Defined):Standardisierte Prozesse
Prozesse wurden in der gesamten Organisation einheitlich definiert und können in Auditierungen überprüft werden. Alle eingeführten Prozesse sind für Dritte überprüfbar und transparent.
Stufe 5 (Optimizing): Optimierte Prozesse
Projektmanagementprozesse sind im Qualitätsmanagement implementiert und unterliegen der kontinuierlichen Verbesserung (KVP). Die Organisation bewertet das Projektmanagement nach Stärken und Schwächen und verfolgt eine transparente Fehleranalyse. Optimierungen werden durch
Leistungsvergleiche (Benchmarking) identifiziert (Chaudhary
& Chopra 2017).
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